HG Aktivator

Der Kleber Aktivator für spezielle Fälle

Auch der Industrieklebstoff von HG härtet ohne Zugabe des Granulats nicht auf jedem Untergrund gleich schnell aus. Die Gründe sind vielfältig; zum einen ist die Verklebung sehr großflächig, es kann kein Kontaktdruck ausgeübt werden oder zur Klebestelle gelangt kein Sauerstoff. Der HG Aktivator sorgt in diesen Fällen für die schnelle Aushärtung. Den Aktivator gibt es als Spray und als Flüssigkeit zum Aufpinseln.

So wendet man den Aktivator an

Der erste Schritt beim Kleben mit dem Klebstoff von HG ist natürlich immer die Aufbereitung der Reparaturstelle durch Reinigen und Aufrauen.
Bei normaler Verwendung ist es klar. Es braucht keinen weiteren Vorbereitungsschritt. Die chemische Verbindung der beiden Komponenten sorgt für bombenfesten Halt. Setzt man den Klebstoff allein ein, kann das Aushärten mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Häufig liegt es am ph-Wert des Untergrundes, dass bei Metall-, Porzellan- und Holzverklebungen die Endfestigkeit lange auf sich warten lässt. Sehr poröse, winzig kleine oder zwei nicht exakt aneinander passende Flächen erlauben es oft nicht, den für die Aktivierung notwendigen starken Kontaktdruck auszuüben. In diesen Situationen ist man auf die Unterstützung eines Aushärtebeschleunigers angewiesen. Es kann also sein, dass du bei Reparaturen, wie z.B. bei einer Tasse den Henkel wieder ankleben, den Aktivator brauchst.
Der HG Aktivator kann sowohl vor als auch nach dem Kleben aufgebracht werden, das ist ein Vorteil für jede Klebesituation. Bei der Anwendung des Sprays vor dem Kleben wird eine Seite der Bruchstelle mit Aktivator besprüht und die andere wird mit Klebstoff bestrichen, danach werden die Teile zusammengefügt. Wird zuerst geklebt, wird der Klebevorgang wie gewöhnlich durchgeführt, die Bruchstücke aneinandergehalten und dann die Klebestelle mit dem Aktivatorspray von außen benetzt. Die feste Verklebung tritt schon nach wenigen Sekunden ein. Die Endfestigkeit kann aber je nach Material variieren.
Die Anwendung des Aushärtebeschleunigers im Pinsel-Fläschchen ist genauso einfach. Den Aushärtebeschleuniger trägt man auf einer Seite der Bruchstelle als dünne Schicht auf, auf der anderen wird der Kleber aufgebracht. Die beiden so vorbehandelten Bruchstellen werden nun zusammengefügt und die Klebereaktion tritt sofort ein, die Endfestigkeit ist aber ebenso vom geklebten Material abhängig.

Wann nutzt man den HG Klebstoff alleine

Das Ergebnis ist verblüffend: Genau auf den HG Power Glue Klebstoff abgestimmt, ermöglicht der Aktivator als Spray oder als aufgepinselte Flüssigkeit sekundenschnelles Verkleben. Beim Einsatz von Kleber und Granulat entsteht eine weißes Klebematerial. Soll die Klebestelle transparent bleiben, ist die Solo-Anwendung des Flüssigklebstoffs angesagt. An Stellen, die schwer zugänglich sind oder die keiner starken Beanspruchung ausgesetzt sind, ist die Verwendung des Klebstoffs in der Kombination mit dem Aktivator die beste Lösung für jede Reparatur. Aber beachte: Willst du ein Loch im Plastik reparieren brauchst du für eine bombenfeste Verklebung in jedem Fall das Granulat. Und bist du dir nicht sicher, ob das funktioniert mache einen Klebetest. Der Aktivator ist kein Haftvermittler wie der HG Primer, der das Kunststoffschweißen mit Kleber auch bei schwierigen Kunststoffen ermöglicht.

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